Fachbegriffe
rund um
Workflow - Internet - Print-Media - Cross-Media:
(wird
permanent erweitert)
A
@
@ heißt »at« und stammt aus der britischen Kaufmannssprache.
Es wurde 1972 in das Internet aufgenommen, da man davon ausging, daß es
nie im Namen eines Menschen oder einer Firma auftaucht.
Das @-Zeichen ist Bestandteil jeder e-Mail-Adresse.
Es wird mit der Tastenkombination AltGr+Q erzeugt (Windows) oder Versal+Alt+1
(MAC).
Abmelden
Auch log off bzw. »ausloggen«. Bezeichnung für das Trennen
einer aktiven Netzwerkverbindung oder Abmelden eines Benutzers von einem lokalen
oder globalen Netzwerk.
Access
dt.: Zugriff; Ein Zugriff mittels Modem oder ISDN zum Server des Internet-Providers.
Account
Zugriffsberechtigung für die Server eines Internet-Providers, um überhaupt
in den Genuß von Internet und e-Mail zu gelangen.
Acrobat
Programm von Adobe, mit dem Dokumentenseiten erzeugt werden, die mit Hilfe eines
"Readers" (kostenloses Programm) auf jeder gängigen Rechnerplattform angesehen
und auf Postscriptdrukcern gedruck werden können. Das unter Acrobat erzeugte
Dateiformat wird Portable Document Format genannt. Der wesentliche Vorteil:
es bleiben alle Schriften, Farben und Formen des Dokumentes absolut identisch
vorhanden, auch wenn die Schriften oder das Programm, mit der die Seite oder
das Dokument erzeugt wurde, auf dem Rechner des Betrachters nicht vorhanden
ist. Acrobat ist der weltweite Standard im Dokumentmanagement.
AdClick
Zahl der Klicks auf einen Link, der zu einer Werbeseite führt. Die AdClick-Rate
dient als Leistungsmaßstab für Online-Werbung und besagt die tatsächlichen
Klicks auf den Werbe-Banner.
Adresse
Einmaliger Name für einen Computer, eine Web-Seite oder für eine e-Mail-Adresse.
Siehe auch IP und URL.
Adress Spoofing
Adressenschwindel; Vortäuschung von falschen Tatsachen durch Angabe einer
falschen Internet-Adresse.
ADSL
»Asymmetric Digital Subscriber Line« ist ein neues Übertragungssystem
der Deutschen Telekom AG.
Animiertes GIF
Eine bewegte Grafik oder Animation. Ein animiertes GIF besteht aus mehreren
Einzelbildern, die, ähnlich einem »Daumenkino« nacheinander
ablaufen und so einfache Animationen ermöglichen.
Auch logon, login oder »einloggen«. Beschreibt den Verbindungsaufbau
zu einem lokalen oder globalen Netzwerk. Dabei werden meist Benutzerkennung
und Benutzerkennwort abgefragt.
Anonymous FTP
Bei manchen FTP-Servern kann man sich auch anonym, also ohne Angabe von Benutzerkennung
und Benutzerkennwort einloggen. Allerdings entspricht es der Netiquette, seine
e-Mail-Adresse anzugeben.
Als Anmelde-Kennwort genügt meist »guest« oder »gast«
»anonymous«. Die Anonymität ist aber nicht vollständig
gewährleistet, da Ihre IP-Adresse aufgezeichnet wird.
Anwendersitzung
Eine Sitzung mit Aktivitäten (Hits), die von einem Besucher einer Web-Site
durchgeführt wird.
AOL
Weltweit größter Online-Dienst mit z.Zt. mehr als 15 Millionen
Kunden. Seit Ende 1995 Kooperation mit Bertelsmann (größtes deutsches
Verlagshaus). Übernahme des Compuserve Kundenstammes im September
1997.
Applet
Ein Java-Programm, das vom Benutzer via Internet auf seinen PC geladen und dort
ausgeführt wird.
Archie
Ein Archie-Client ist eine Software, die extern oder in einen Browser integriert,
auf Archie-Server im Internet zugreift. Die Datenbank eines Archie-Servers stellt
Informationen über den Inhalt einer Vielzahl von FTP-Servern bereit.
ARPAnet
Abk. für »Advanced Research Projects Agency NETwork«. Das ARPAnet
wurde 1968 als Forschungsprojekt von der DAPRA (Defense Advanced Research Projects
Agency), einer Behörde des amerikanischen Verteidigungsministeriums eingerichtet.
Aufgabe war, ein dezentrales Netzwerk zu entwickeln, welches auch einen atomaren
Krieg weitgehend unbeschädigt überstehen sollte. Dies war der Anstoß
zur Entwicklung des heutigen Internet.
ASAP
beliebte Abkürzung im Netz, ASAP = as soon as possible: so schnell wie
möglich.
Asset Management
Verwaltung digitaler Datenbestände.
Bilddatenbank, Media-Management, Asset-Management, DAM, Content Management:
diese Begriffe tauchen immer häufiger in der Fachpresse auf und läuten
eine neu Ära für die grafische Industrie ein. Der gemeinsame Nenner
ist die Verwaltung von Assets. Das sind digitale Daten, angefangen vom Kunden-Logo,
Inseraten, Bildern und DTP-Dokumenten bis hin zum Film- oder Musikstück
mit Zusatzinfos wie Kommentaren, Bewertung, Erstellungsdatum. Diese Assets müssen
vom System über den Server aufgenommen werden, mit den projekt- und kundenspezifischen
Zusatzinfos versehen und im Intra- und Internet zur Verfügung gestellt
werden.
Zur Zeit (anno 2002) stehen folgende Programme zur Verfügung: Cumulus (www.canto.de),
Media Beacon (www.mediabeacon.com), Opas-G (www.oks-software.com), Opix Media
City (www.opix.de)
ATM
»Asynchronous Transfer Mode« ist ein Übertragungsverfahren,
bei dem der Datenstrom in Pakete unterteilt wird, die unterschiedlich groß
sein können. Es ist die Basis für Breitband-ISDN, über die Sprache,
Daten und Bilder übertragen werden. Mit ATM sind sehr hohe Übertragungsraten
möglich. Das Weitverkehrs-Übertragungsverfahren, auch als Cell-Ray
bezeichnet, überträgt digital codierte Informationen in sehr kleinen
Datenpaketen. ATM bietet gegenüber herkömmlichen Übertragungsmöglichkeiten
eine sehr hohe Datensicherheit und eine skalierbare Perormance. Da über
ATM auch Wählverbindungen (SVC = Switched Virtual Connection) möglich
sind, können Unternehmen sehr flexibel und kostengünstig kommunizieren.
Eine ATM-Wählverbindung lässt sich - im Unterschied zur permaneneten
Festverbindung (PVC) - bei Bedarf vom Anwender selbst herstellen. Bandbreite
(über Kupfer bis 25,6 Mbit/s) und Übertragungsqualität sind skalierbar
und können nach Bedarf definiert werden.
Attachment
Bezeichnung für ein Anhängsel an einer e-Mail. Dies kann eine beliebige
Datei oder ein Bild sein.
Ausschießen
Verfahren, mit dem die Seiten eines Printproduktes in der richtigen Reihenfolge
für das anschließende Falzen und Binden angeordnet werden.
Ausschießschema
(template) Eine Liste oder ein ausgezeichneter Druckbogen zur Angabe von Reihenfolge
und Position, in der die Seiten für einen Druckauftrag belichtet werden
müssen.
Avatar
Begriff aus den indischen Heldenepen. Heute dient der Begriff Avatar als Beschreibung
für eine künstliche Person oder eine Verkörperung des Selbst
im transzendenten Sinn. Im Computer-Bereich ist er ein für andere und für
sich selbst sichtbare Verkörperung des Anwenders im virtuellen Raum (Virtual
Reality).
AVI
Abk. für »Audio Video Interleaved«. Ein Animationsformat von
Microsoft für Video for Windows (Medienwiedergabe unter Windows 95). Audio-
und Videodaten können kombiniert und dabei komprimiert werden.
B
Backbone
Das Rückgrat des Internets. Ein Backbonenetz besteht aus mehreren Hochgeschwindigkeitsleitungen,
an die andere Netze angeschlossen sind.
Bandbreite
Die zur Verfügung stehende Leitungskapazität.
Banner
Werbeflächen auf einer Web-Seite, die meistens einen Link zu der beworbenen
Seite enthalten.
Baud
Auch Baudrate. Übertragung einer bestimmten Datenmenge. Sie wird als »Bits
pro Sekunde« (bps) ausgedrückt.
BCC
Abk. für »Blind Carbon Copy«. Kopie einer e-Mail, von der der
eigentliche Empfänger nicht sieht, an wen sie verschickt wurde.
Benutzerkennung
Eindeutige Identifizierung eines Benutzers an einem Netzwerk oder einem Online-Dienst.
Die Kennung wird in der Regel vom Systemadministrator in Verbindung mit einem
Benutzerkennwort vergeben. Bei jedem Anmelden am System muß sowohl die
Benutzerkennung, als auch das dazu gehörige Benutzerkennwort angegeben
werden.
Bit
Wortschöpfung aus »binary digit« (dt. Binärziffer);
Bit ist die kleinste digitale Einheit, die entweder aus
1 oder 0 besteht.
Bookmark
Ein Lesezeichen, das in einem Browser angegeben werden kann. Man hat damit die
Möglichkeit per Mausklick direkt auf seine Lieblingsseite im WorldWideWeb
zu kommen, ohne sich immer durch verschiedene Suchmaschinen zu kämpfen
oder jedesmal die URL eingeben zu müssen.
bps
»Bits pro Sekunde«, Angabe mit welcher Geschwindigkeit die Daten
über eine Leitung transportiert werden.
Breitbandkommunikation
Datenkommunikation mit hoher Geschwindigkeit,
z.B. für Video-Übertragungen via Internet, mit einer Bandbreite zwischen
1 und 5 MHz. Je höher die Bandbreite ist, desto mehr Daten können
übertragen werden.
Bridge
Hardwarekomponente, die als Brücke zwischen Netzwerksegmenten dient, die
dasselbe oder kompatible Protokoll verwenden.
Broadcasting
Bezeichnung für die Übertragung und Verbreitung von Nachrichten oder
allgemeinen Informationen in einem Netzwerk an alle, oder zumindest viele angeschlossene
Netzwerkknoten.
Browser
Software zum Navigieren im Internet. Mit Hilfe eines Browsers werden die HTML-Seiten
auf dem Monitor dargestellt (z.B. Netscape Navigator, Microsoft Explorer, Opera
etc.). Früher waren die Browser auf das WorldWideWeb (WWW) beschränkt,
heute sind sie für alle Internetdienste, zum Chatten und zur Bearbeitung
von e-Mails geeignet.
Button
»Knopf«, Bedienungselement auf einer Internetseite oder im Browser,
z.B. Home-Button.
Byte
(Bite = Happen) Nach »Bit« die nächstgrößere Einheit.
1 Byte besteht aus 8 Bit.
Mit 8 Bit ist es möglich 28 = 256 Zeichen darzustellen. Weitere Einheiten:
1024 Byte = 1 Kilobyte (kB)
1024 Kilobyte = 1 Megabyte (MB)
1024 Megabyte = 1 Gigabyte (GB)
1024 Gigabyte = 1 Terrabyte (TB)
1024 Terrabyte = 1 Petabyte (PB)
C
Cache
Teil des Arbeitsspeichers oder der Festplatte, der zur Zwischenspeicherung von
Daten benutzt wird. Diese werden vom Cache schneller geladen als über die
Online-Verbindung. Bei erneuter Anwahl einer Internet-Seite werden die Elemente
direkt aus dem Cache geladen, wodurch sich ein enormer Geschwindigkeitszuwachs
ergibt. Allerdings lassen sich bei aktiviertem Cache auch alle Web-Aktivitäten
an einem PC nachvollziehen, wenn der Cache nicht gelöscht wurde.
CC
Abk. für »Carbon Copy«; Kohlepapierdurchschlag. Erstaunlicherweise
nutzt man diese Bezeichnung, als
Cc abgekürzt, um einen zusätzlichen Adressaten einer e-Mail anzugeben.
Wird im Cc-Feld einer e-Mail eine weitere e-Mail-Adresse angegeben, so erhält
der Hauptempfänger neben der Nachricht im Header der e-Mail die Adresse
des anderen Empfängers.
CERN
CERN ist ein großes europäisches Forschungszentrum für Teilchenphysik
in Genf. Das CERN gilt als der Entstehungsort des WorldWideWeb.
CGI
Abk. für »Common Gateway Interface«. Standardschnittstelle
über die Web-Server externe Applikationen starten und mit diesen Daten
austauschen
(z.B. eine Datenbankabfrage).
Chat
Chat bedeutet nichts anderes als Plaudern. Es hat sich als Begriff für
eine Unterhaltung mittels Tastatur und Monitor eingebürgert.
CityWeb
CityWebs sind kleine Äquivalente des Internets. Innerhalb größerer
Städte bilden sie ein Netzwerk, auf das man zu lokalen Telefonkosten zugreifen
kann. Hier werden Informationen zu lokalen Veranstaltungen oder Anbietern veröffentlicht.
Client
Software-Programme (Browser), die Daten von Servern anfordern und diese darstellen
können. Bei Client/Server-Netzwerken bezieht sich Client aber auch auf
die an einem Server angeschlossenen
Computer.
Client/Server
Netzwerk mit klarer Aufgabenteilung zwischen Server und Client.
Compuserve
Einer der größten Online-Dienste. Bietet neben dem Zugang zum Internet
auch eigene Angebote wie Diskussionsforen und Serviceangebote von Firmen.
Connect Time
Zeitdauer, die man bei einer Verbindung über Modem oder ISDN online war.
Cookies
Dateien, die im Hintergrund Informationen zwischen dem PC und der aufgerufenen
Internet-Seite austauschen. Dabei wird z.B. festgehalten, wie oft man eine Seite
schon besucht hat oder für welche Produkte man sich auf einer Seite interessiert
hat. Somit stehen den Internetfirmen individuelle Interessen der User zur Verfügung,
um ein speziell auf den jeweiligen Sufer zugeschnittenes Angebot präsentieren
zu können. Schaden kann durch Cookies nicht entstehen.
CSS
»Cascading Style Sheets« stellen eine Ergänzung zu HTML dar.
Mit Hilfe der CSS-Sprache ist es z.B. möglich Schriften (Schriftart und
Schriftgröße) genau zu definieren oder das Aussehen von Tabellen
einmal am Kopf der HTML-Datei festzulegen und alle Tabellen innerhalb dieser
Datei erhalten dann die Formateigenschaften. CSS-Befehle können aber auch
in zentralen Style-Sheet-Dateien festgelegt werden, die dann für mehrere
HTML-Dateien gültig sind.
CU
beliebte Abkürzung im Netz, CU = See you: Bis später, man sieht sich.
CUA
Abk. für »Commonly Used Acronym«. Bezeichnung für im Netz
verwendete Abkürzungen. Vorwiegend werden diese Akronyme beim Chatten eingesetzt.
Cyberspace
Eine virtuelle Landschaft, die nur in vernetzten Computern existiert. Cyberspace
hat sich in letzter Zeit aber auch immer stärker als Synonym für das
Internet durchgesetzt.
D
Daten-Streaming
Eine zeitabhängige Datenlieferung, die eine Wiedergabe von Audio- oder
Filmdateien bereits während dem Download ermöglicht. Ohne dieses System
müssen
zuerst alle Daten auf den Computer geladen werden, bevor eine Wiedergabe erfolgen
kann.
Datenautobahn
Damit ist häufig das Internet gemeint, doch der Begriff bezieht sich auf
die generelle Übertragung von Daten mit hoher Geschwindigkeit, egal ob
per Internet oder nur zwischen zwei Rechnern mit Modem.
Datenkompression
Datenkompression nennt man das reduzieren von digitalen Daten ohne oder mit
leichtem Qualitätsverlust.
Es ist in der heutigen Online-Welt ein wichtiger Bestandteil, um die Daten (z.B.
Bilddateien) für die Übertragung möglichst gering zu halten.
JPEG ist wohl das bekannteste Kompressionsverfahren für Bilder.
Datentransferrate
Auch Datenübertragungsrate, Übertragungsrate oder Übertragungsgeschwindigkeit.
Die Datentransferrate gibt an, wieviele Informationseinheiten pro Sekunde über
ein Medium übertragen werden können. Die Einheit ist bps (Bits per
second, Bits pro Sekunde).
Die maximal erreichbare Datentransferrate ist von der Qualität der Leitung,
dem verwendeten Übertragungsprotokoll und der zur Verfügung stehenden
Bandbreite abhängig. Typische Datentransferraten liegen bei 14.000 bis
36.600 bps; bei ISDN-Übertraung bei 64.000 (1-Kanal) bps.
Datenübertragung
Bezeichnung für den Datentransfer mit Hilfe eines Übertragungsmediums;
z.B. einer Leitung. Man unterscheidet zwischen Offline-Übertragung, d.h.
dem Austausch von Datenträgern und Online-Übertraung, d.h. der Übertragung
über Telefonleitungen, Glasfaser, Funk oder Satellit.
Datex-J
Datex-J ist die Bezeichnung für das Datennetz der Deutschen Telekom, über
das der Online-Dienst
T-Online erreichbar ist. Einwahlknoten sind flächendeckend über die
Bundesrepublik verteilt.
Deutsches Network Information Center (DE-NIC)
Das DE-NIC in Karlsruhe verwaltet alle IP-Adressen für die Top-Level-Domain
.de. Hier werden ebenfalls alle dazugehörigen Domain-Namen beantragt.
DFÜ
Abk. für »Datenfernübertragung«. Bezeichnet die Übertragung
von Daten zwischen zwei Computern über Telefonleitungen, Glasfaser, Lichtwellen,
Funk oder Satellit. Oft auch im Zusammenhang mit dem Zugriff auf Angebote von
Online-Diensten, Internet-Providern oder Mailboxen gebräuchlich. Zur Durchführung
wird ein sogenanntes Terminalprogramm benötigt, welches den Aufbau der
Verbindung und die anschließende Datenübertragung mit Hilfe unterschiedlicher
Protokolle steuert.
DFÜ-Netzwerk
Das DFÜ-Netzwerk unter Windows 9x und Windows NT ermöglicht die Einwahl
in ein Netzwerksystem über ein Modem oder eine ISDN-Karte. Das System bietet
dem Anwender komfortable und umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten.
DHCP
Abk. für. »Dynamic Host Configuration Protocol«, dynamische
Zuweisung von IP-Adressen an einen Client. In einem TCP/IP-Netzwerk hat jede
angeschlossene Maschine ihre eigene IP-Adresse. Dies gilt nur, solange sie auch
aktiv ist. Beim Neustart und Anmelden am Netzwerk kann sie auch eine andere
IP-Adresse erhalten. Genau so arbeitet ein DHCP-Server. Er teilt neu verbundenen
Clients IP-Adressen aus einem definierten Pool zu. Dafür muß auf
dem Client eine entsprechende Software installiert sein.
DHCP-Server
Ein Server im Netzwerk, der IP-Adressen neu verbundenen Clients dynamisch zuweist.
DHTML
Abk. für »Dynamic HTML«. Steht für Inhalte von Web-Seiten,
die sich anhand bestimmter Kriterien beim Aufruf einer Seite ändern. Solche
Kriterien können u.a. sein: Der Ort, von dem aus die Seite abgerufen wird,
die Tageszeit, die Seiten, die zuvor abgerufen wurden oder ein Profil des Lesers.
Zur Umsetzung dieser Inhalte stehen verschiedenste Techniken und Technologien
zur Verfügung, wie z.B. Cookies, Java, JavaScript, CGI u.v.m.
Neue Erweiterungen des HTML-Standards, die es einer Web-Seite ermöglichen,
auf die Eingaben eines Benutzers zu reagieren. Momentan existiert noch kein
Standard für Dynamic-HTML.
DIN
Abk. für »Deutsches Institut für Normung«. Im Computerbereich
hat das DIN Ergonomie-Standards für Arbeitsplätze und für die
Nachrichtenübermittlung geschaffen.
DNS
Abk. für »Domain Name Service«. Der DNS ist im Internet für
die Auflösung von symbolischen Adressen (www.kartung.de) in die dazugehörigen
IP-Adresse (195.122.155.89) zuständig.
Domain
Innerhalb von Netzwerken werden logische Subnetze als Domain (Domäne) bezeichnet.
Im Internet stellt dies das wesentliche Organisationskonzept dar. Dabei ist
das Internet in eine Hierarchie von Domänen gegliedert. Die Wurzel dieser
Hierarchie wird dabei als Top-Level-Domain bezeichnet. Diese steht für
ein Land oder eine Organisationsform. In den Internet-Adressen erkennt man dies
an der Endung (z.B. .de für Deutschland oder .com für Commercial).
Domain Name
Internetadresse. Jeder Name einer Web-Seite wird weltweit nur einmal vergeben.
Siehe auch URL.
z.B. kartung.de
Download
Herunterladen; das Speichern von Daten aus dem Internet auf die eigene Festplatte
des Computers. Es ist dabei egal ob es sich um Programme, Bilder oder Töne
handelt.
Durchsatz
Bezeichnet die Datenmenge, die pro Sekunde übertragen wird und wird in
KB/s oder MB/s gemessen.
C
e-Cash
Abk. für »electronic-Cash«. Steht für den elektronischen
Zahlungsverkehr im Internet und bei Online-Diensten. Beim e-commerce wird immer
meistens eine Kreditkarten-Nr. vom User verlangt. Die bestellten Waren folgen
innerhalb kurzer Zeit per Kurier-Zustell-Dienst. Allerdings bringt das digitale
Bezahlen noch einige Sicherheitsprobleme mit sich: so können etwa Kartennummer
oder PIN bei der Übertragung von Dritten ausspioniert werden oder
unseriöse Händler können fingierte Zahlungen einleiten; Käufer
können Zahlungsaufträge im nachhinein bestreiten oder Händler
können den Zahlungseingang bestreiten.
Zur Übertragungssicherheit werden Kartennummer oder PIN mittels Verschlüsselungsverfahren
(Encryption) kodiert. Momentan werden mehrere Zahlungsvarianten wie z.B. Lastschriftverfahren,
kreditkartenbasierende Zahlungssysteme oder Systeme mit speziellen Kundenkarten
im WWW angeboten.
e-Commerce
Abk. für »electronic-Commerce«. Begriff für den Verkauf
und Einkauf von Waren im Internet durch Online-Shops. Sie ermöglichen den
Einkauf jeglicher Waren vom Schreibtisch aus. Dabei werden alle Produkte katalogähnlich
vorgestellt und bei Interesse kann man diese nur durch anklicken in seinen persönlichen
Warenkorb befördern. Beim Verlassen des Online-Shops wird mittels e-cash
bezahlt und die Waren werden innerhalb kurzer Zeit per Kurierdienst zugestellt.
e-mail
Abk. für »electronic-Mail«. Elektronischer Brief.
E-Mail sind am Computer verfaßte Briefe, die digital transportiert im
elektronischen Briefkasten des Empfängers landen. Es ist auch möglich,
Dokumente oder Grafiken durch einfaches anhängen mittels »Büroklammer«
als Attachment mitzusenden. Eine e-mail-Adresse besteht aus einem frei wählbaren
Namen, dem @-Zeichen, dem Anbieter und der Länderkennung
z.B. hb@wesel-kommunikation.de. Wortzwischenräume und Sonderzeichen wie
ä, ö, ü und ß dürfen in e-mail-Adressen nicht vorkommen.
EDI
Abk. für »Electronic Data Interchange«. Zu deutsch: Datenaustausch
in elektronischer Form.
Einwahlknoten
Hardware-Komponente, meistens ein Einwahl-Router, eines Providers oder Online-Dienstes.
Mittels der Telefonnummer erhält man Zugang zum Knoten und damit auch zum
Internet.
Emoticon
Kunstwort bestehend aus »Emotion« und »Icon«.
Mit Hilfe von Emoticons werden im Internet Gefühle ausgedrückt. Beim
Chat werden solche Symbole oft auch
in abgewandelten Formen verwendet.
Encryption
Verschlüsselungs- und Kodierverfahren, um Electronic Commerce oder Homebanking
sicher durchführen zu können.
EOD
beliebte Abkürzung im Netz, EOD = End of discussion: Ende der Diskussion.
Extranet
Erweitertes Intranet, mit dem Unternehmen Firmenfremde in das Netzwerk einbinden
können. Durch Eingabe des Paßwortes können sich z. B. Kunden
in das Extranet, was ja Teil des Intranets ist, einloggen. Das Extranet ist
durch Firewalls nach außen hin abgeschottet.
EZine
Abk. für »Electronic Magazine«. Elektronische Zeitschriften,
wie sie im Internet und durch Online-Dienste vielfach angeboten werden.
F
FAQ
»Frequently asked questions«, häufig gestellte Fragen zum Thema
Online. Sie werden im Netz veröffentlicht und beantwortet. FAQ-Seiten bieten
Newbies die Möglichkeit nützliche Informationen zu erhalten.
Finger
Finger ist ein Kommando, das ursprünglich von Unix-Systemen stammt. Es
dient dazu, im Internet Informationen über einen User zu ermitteln.
Firewall
Hard- oder Software, die den Datenfluß zwischen dem Internet und einem
Intra- und Extranet kontrolliert und vor Hackerangriffen schützt.
Gefahrloser Datenaustausch innerhalb eines firmeneigenen Netzwerkes wird ermöglicht
indem die Firewall-Software Schutz vor unbefugtem Zugang bietet.
Flame
Beleidigung eines Chat-Teilnehmers durch einen anderen Chat-Teilnehmer. Auch
bei Chats im Internet sollte die entsprechende Netiquette befolgt werden!
Formular
Eine HTML-Seite, die Eingaben (Variablen) an den Server weiterreicht. Diese
Seiten werden benutzt, um vom Benutzer Informationen einzuholen (z.B. Bestellformulare).
Forum
Diskussionsgruppen im Internet und bei kommerziellen Online-Diensten.
Frame
»Rahmen«, bietet die Möglichkeit ein Fenster des Browsers in
mehrere Rahmen zu unterteilen.
Freeware
Software, die über das Internet oder über CD-ROMs kostenlos zur Benutzung
angeboten wird.
FTP
Abk. für »File Transfer Protocol«. dt: Dateiübertragunsprotokoll,
eine Standardmethode zum Übertragen von Dateien über das Internet
z.B. mittels dem Standardprotokoll TCP/IP. FTP ist auch ein Internet-Dienst.
G
GAN
Global Area Network; ein weltumfassendes Netzwerk (z.B. das Internet), es verbindet
sowohl Computer aus LANís sowie aus WANís und Einzelplatzrechner.
Gastzugang
Ein Anwender, der noch keinen regulären Account bei einer Mailbox, einem
Netzwerk oder einem Online-Dienst besitzt, kann oftmals über einen Gastzugang
dennoch auf das Netzwerk zugreifen. Dieser ermöglicht einen meist nur sehr
eingeschränkten Zugriff.
Gateway
Rechner oder Hardware-Komponente, die den Verkehr zwischen verschiedenen Netzen
im WWW regelt. Diese Rechner leiten Daten von Hostrechnern aus dem eigenen Netz
an Gateways in anderen Netzen weiter und ankommende Daten von Gateways anderer
Netze an die darin adressierten Host-Rechner im eigenen Netz.
Geschlossene Benutzergruppe
Eine Benutzergruppe in einem Netzwerk wir als geschlossen bezeichnet, wenn Nachrichten
und Daten nur innerhalb der Gruppe ausgetauscht werden können und andere
Nutzer keinen Zugriff darauf haben.
GIF
»Graphics Interchange Format« ist ein weitverbreitetes Bildformat
im Internet, das größtenteils für Grafiken verwendet und plattformunabhängig
ist.
Gopher
Internet-Dienst, der ein Finden und Abrufen von Daten und Texten erlaubt. Gopher
kann man sogar als Vorgänger des WorldWideWeb bezeichnen, da es das erste
menüorientierte Informationssystem im Internet war mit dem man durch große
Datenmengen browsen konnte. Gopher wurde an der Universität von Minnesota
entwickelt. Der Name rührt von dem Maskottchen der Universität, einem
Gopher (Taschenratte).
H
Hacker
Hacker sind Computerfreaks, die versuchen, unautorisiert in fremde Netzwerke
einzudringen. Der Begriff geht auf »to hack« zurück, womit
das »Hacken« auf der Tastatur gemeint ist.
HighRes
Abkürzung von "High Resolution" = hochauflösung, hohe Auflösungsdichte
zum Beispiel bei einem Belichter, Scanner oder Bildschirm.
Hit
Zugriff auf einen Web-Server (z.B. verursacht das Ansehen einer Seite durch
einen Anwender mehrere Hits).
Hits
Einheit für Zugriffe auf Web-Seiten.
Homebanking
Per Homebanking lassen sich Bankgeschäfte über das Telefon oder einen
PC ausführen. Der Zugang zum eigenen Konto erfolgt z.B. über Datex-J
oder direkt via Internet. Bei der Nutzung von Homebanking sollten die zur Verfügung
stehenden Sicherheitsmechanismen, wie Datenverschlüsselung, Identifizierung
mit Hilfe von Kennwörtern oder der Gebrauch von digitalen Zertifikaten
weitestgehend ausgeschöpft werden.
Homepage
Die Startseite einer Web-Site. Die Homepage gibt den Besuchern Informationen
darüber, auf welcher Site sie sich befinden und enthält Links zu den
anderen Seiten der Site. Häufig enthält sie auch ein Inhaltsverzeichnis
der Site bzw. einen Link dazu. Die Homepage gilt als die Visitenkarte des Anbieters
im WWW.
Hostname
Teil einer Internet-Adresse. Z.B. http://www.hostname.de.
HTML
Die »Hyper Text Markup Language« ist eine systemunabhängige
Seitenbeschreibungssprache zum Schreiben von Dokumenten im WorldWideWeb, um
Hypertext-Verknüpfungen zwischen verwandten Objekten und Dokumenten zu
bestimmen. Sie ermöglicht das Aufrufen von Web-Seiten plattformunabhängig
mit jedem Internet-tauglichen Computer, der einen Web-Browser enthält.
HTTP
»Hyper Text Transfer Protocol«. Das Standardübertragungsprotokoll
von HTML-Dokumenten im WWW. Wird beim Abrufen von Seiten aus dem WWW einer Internet-Adresse
vorangestellt:
z.B. http://www.kartung.de.
Hyperlink
siehe »Link«.
Hypertext
System, das verschiedene Informationen durch Links miteinander verknüpft.
I
ICP
Abk. für »Internet Content Provider«. Dienstleister, der Inhalte
für Internet-Dienste wie das WWW erstellt.
Image-Maps
Grafiken in Web-Seiten, die sogenannte Hot-Spots enthalten. Diese Bereiche sind
mit weiterführenden Links verknüpft.
IMHO
beliebte Abkürzung im Netz, IMHO = in my humble opinion: meiner bescheidenen
Meinung nach.
Inline-Image
Bilder die auf einer Web-Seite zusammen mit Text dargestellt werden.
Imposition
Englischer Begriff für Ausschießen einer Druckform
In-RIP-Trapping
Unter- und Überfüllen, das im RIP (Raster-Image-Prozessor) und nicht
an einer separaten Workstation geschieht.
Internet
Abk. für »International Network«. Weltweites Netzwerk von Rechner-
und Kommunikations-Elektronik. Es besteht aus einer Verbindung von Teilnetzen.
Als Netzwerkprotokoll wird einheitlich TCP/IP verwendet. Die wichtigsten
Anwendungen sind e-mail, das WorldWideWeb und FTP.
Ende der sechziger Jahre wurde von den US-Militärs ein Netzwerk, das APRA-Net,
entwickelt, das Anfangs nur für wissenschaftliche und militärische
Zwecke diente. Im Laufe der folgenden Jahre wurden immer mehr LANs von Universitäten
an das bestehende Netz angeschlossen. Anfangs der achtziger Jahre überliessen
die Militärs das APRA-Net dem wissenschaftlich-zivilen Betrieb und gründeten
ein neues militärisches Datennetz. Das APRA-Net wurde weiter ausgebaut
und immer mehr Netze wurden über Rechenzentren damit verbunden. Der Name
»Internet« bürgerte sich ein und die Bezeichnung »APRA-Net«
wurde verworfen.
Internet-Adresse
Setzt sich aus mehreren Teilen zusammen. Dem Protokolltyp (z.B. »http«,
»ftp«):// Dem Informationssystem (z.B. »www«,
»ftp«), dem Hostnamen (z.B. kartung) sowie der Top-Level-Domain
(z.B. de).
Internet-Explorer
Abk. IE. Internet Explorer heißt der Browser aus
dem Hause Microsoft. Er kann kostenlos von der Microsoft-Homepage heruntergeladen
werden.
Internet Cafés
Gastronomiebetriebe mit PC-Plätzen für die Nutzung des Internets.
Seit kurzem auch immer häufiger in großen Kaufhäusern zu sehen.
Internet Publishing
Hierunter versteht man die Erstellung von Dokumenten für das Internet und
das anschließende Bereitstellen dieser Daten.
InterNIC
Abk. für »International Network Information Center«. Das InterNIC
ist zuständig für die Zuteilung und Verwaltung aller IP-Adressen weltweit.
Dies ist wichtig, um zu gewährleisten, daß jede IP-Adresse eindeutig
ist. Das InterNIC ist als privatwirtschaftlicher Verein organisiert.
Intranet
Internes, unternehmensweites Kommunikationsnetz mit der gleichen Basistechnologie
wie das Internet. Nach außen sollte das Intranet durch Firewalls abgesichert
sein.
IP
Das Internet Protocol (Abk. IP) ist eines der Basisprotokolle des Internets.
Es gehört zu den verbindungslosen Protokollen, d.h. zwischen dem Sender
und dem Empfänger der Daten muß keine direkte Verbindung bestehen.
Das IP ist innerhalb der TCP/IP- Protokollfamilie für die Aufteilung der
Daten in Pakete und den späteren Zusammenbau dieser Pakete zu den ursprünglichen
Daten zuständig. Zusätzlich ist es auch für die Adressierung
der Pakete verantwortlich.
IP-Adresse
Jeder am Internet angeschlossene Rechner besitzt eine eindeutige Adresse. Das
Format dieser Adresse
wird durch das IP-Protocol festgelegt. Sie wird durch eine 32-Bit-Zahl repräsentiert.
Dargestellt wird diese
in Form von vier maximal dreistelligen Zahlen, die durch Punkte voneinander
getrennt werden
(z.B. 195.122.170.1).
Man unterscheidet zwischen statischen und dynamischen IP-Adressen. Eine statische
IP-Adresse wird einem Rechner fest zugewiesen. Bei dynamischen IP-Adressen erhält
ein Rechner seine Adresse erst, wenn er sich am Netzwerk anmeldet. Online-Dienste
und Provider verwenden die dynamische Vergabe vorwiegend, da sich die Kunden
nicht permanent im Netz befinden.
IRC
»Internet Relay Chat«, die Mutter aller Chats im Internet. Der IRC
erlaubt die Kommunikation mittels Tastatur in Echtzeit.
ISDN
Abk. für »Integrated Services Digital Network«. Ein digitales
Telefonnetz, das 1984 eingeführt wurde, um Daten schneller zu übertragen,
als dies mit einer normalen Telefonleitung möglich ist. Datenübertragungen
bis zu 64 kbs pro Leitung sind möglich. Es können auch 2 Kanäle
gleichzeitig mit 128 kbs genutzt werden. Zudem ist die Sprachqualität im
ISDN sehr hoch.
ISO
»International Standardization Organisation«; unter anderem zuständig
für die weltweite Norm für Netzwerke.
ISP
Abk. für »Internet Service Provider«. Dienstleister, der einen
Zugang zum Internet zur Verfügung stellt.
J
Java
Von Sun Microsystems entwickelte, system- und plattformunabhängige Programmiersprache.
Voraussetzung dafür ist ein java-fähiger WWW-Browser.
Durch Java wird eine neuartige und vor allem plattformneutrale Kommunikation
zwischen Server und Client-Arbeitsplätzen ermöglicht. Der Client-Computer
empfängt über ein Basisprogramm (»JavaVirtualMachine«)
immer nur diejenigen Programme bzw. Programmodule (Applets) vom Server, die
gerade gebraucht werden. Somit wird der Client-Rechner nach individuellem Bedarf
mit Software versorgt, die gerade benötigt wird.
Java Beans
Technologie zur Schaffung von wiederverwendbaren Software-Komponenten mit Java.
JavaScript
JavaScript ist eine Scriptsprache, die es ermöglicht, interaktive Webseiten
zu erstellen. Die Programmzeilen werden direkt in den HTML-Quelltext der Web-Seite
eingefügt und von dem Interpreter innerhalb des Browsers ausgeführt.
JavaScript ist eine Entwicklung der Firma Netscape und darf nicht mit Java verwechselt
werden.
Java Virtual Machine
Abgekürzt VM oder JVM. Hierbei handelt es sich um einen virtuellen Prozessor,
der in der Lage ist, den Java-Byte-Code zu interpretieren und in Befehle für
den Prozessor des Rechners umzusetzen, auf dem die VM läuft. Durch die
Verwendung der VM wird bei Java die Plattformunabhängigkeit erreicht.
JDBC
Abk. für »Java Data Base Connectivity«. Über JDBC ist
es möglich, mit Java direkt auf ODBC-Datenbanken zuzugreifen und mit diesen
zu arbeiten. Dies erlaubt es, plattformunabhängige Programme zu schreiben,
die auf Standarddatenbanken zugreifen können.
JDF
Das Job Definition Format (JDF) ist eine Initiative führender Hard- und
Softwarehersteller der Druck- und Medienindustrie. Die Entwicklung des Standards
bzw. deren Weiterentwicklung ist der sogenannten CIP4-Organisation übertragen
worden. JDF ermöglicht höchstmögliche Präzision der produktionstechnischen
Soll und Ist-Daten, ist unabhängig von bestimmter Software und Technik
und dient der Steuerung und Kontrolle des Workflows. Es steigert die Reaktionsgeschwindigkeit
sowie die Produktionsflexibilität, ermöglicht die Verknüpfung
mit Kundendaten und bietet einen erweiterten Service wie das Jobtracking.
JDK
Abk. für »Java Development Kit«. Entwicklungsumgebung für
Java. Enthält die Java-Bibliothek, einen Java-Compiler, einen Interpreter,
einen Applet-Viewer, einen Debugger und anderes mehr.
Jini
Neues plattformunabhängiges Betriebssystem der Firma Sun Microsystems.
Durch Jini ist man nicht mehr auf die Dienste eines Betriebssystems, einer Hardware
oder eines Computers festgelegt, sondern kann vielmehr alle Geräte in einem
Netzwerk (auch dem Internet) benutzen.
Job Ticket
Anhang bzw "Fahrkarte" eines Jobs; beschreibt den Weg durch den Workflow
JPEG
»Joint Photographic Experts Group« ist ein weitverbreitetes Bildformat,
das eine hohe Kompressionsrate ohne nennenswerte Bildinformationsverluste zuläßt
und hauptsächlich für Bilder im Internet verwendet wird.
JScript
JScript ist die JavaScript-Implementierung von Microsoft.
K
Klammeraffe
siehe @.
kps
Angabe der Übertragungsgeschwindigkeit eines Modems in Kilobit pro Sekunde.
L
Ländercodes
Letzter Teil einer Internet-Adresse:
.at - Ländercode für Österreich
.ch - Ländercode der Schweiz
.de - Ländercode für Deutschland
.it - Ländercode für Italien
.my - Ländercode für Malaysia
.nl - Ländercode der Niederlande
.uk - Ländercode für Großbritannien
.us - Ländercode der USA
LAN
»Local Area Network«; Netzwerk, das üblicherweise in einem
einzigen Gebäude installiert ist.
Link
Verbindung bzw. Verweis zu anderen Seiten oder Dokumenten werden »Link«
genannt. Meist sind Links gekennzeichnet durch unterstrichene oder farblich
hervorgehobene Texte oder Bilder.
Live-Cam
(auch WEB-Cam) Digitalkameras, die mit einem Computer verbunden sind und nach
gewissen Zeitabständen Bilder aufnehmen und auf einer Internet-Seite anzeigen.
Login
Das Anmelden des eigenen Computers mittels einer Datenleitung an einen anderen
PC, ein Netzwerk oder das Internet.
LowRes
Abkürzung von "Low Resolution" niedrige Auflösung (analog zu HiRes)
M
Macromedia
Die amerikanische Firma Macromedia ist eines der führenden Unternehmen
im Bereich Multimedia und Web-Publishing. Eine wichtige Innovation stellt die
Shockwave-Technologie zur Darstellung von Animationen und Sequenzen dar, die
mit den Programmen Director oder Flash erstellt wurden. Die Macromedia Programme
Dreamweaver (WYSIWYG HTML-Editor) und Fireworks (Software zur Erstellung von
Web-Grafiken) bieten auch dem Einsteiger höchsten Entwicklungskomfort.
Mailbox
Elektronischer Briefkasten der auf einem Server installiert ist. Dort werden
alle Daten gespeichert, die per
e-Mail an den Anwender versendet wurden.
Mail-Server
Ein Mail-Server ist in einem Netzwerk zuständig für den Empfang und
die Zustellung von E-Mails. Er verfügt über eigene Speicherbereiche
für jeden Benutzer, in denen die Daten, wie in einem Postfach, abgelegt
werden.
Mailing-List
Eine Form von zeitversetztem Diskussions- und Informationsforum im Internet.
Mailing-Listen zu den verschiedensten Themen können per E-Mail abonniert
werden und werden in bestimmten, meist regelmäßigen Zeitabständen
kostenlos übermittelt.
MAPI
Abk. für »Messaging Application Programming Interface«. Diese
Schnittstellen-Spezifikation von Microsoft ermöglicht es, verschiedene
Arbeitsgruppen-Anwendungen und Mail-Applikationen, inkl. e-Mail, Voice Mail
und Fax, auf einem einzigen Client laufen zu lassen.
Message
Englisch für Nachricht, Meldung. Im Computerbereich Synonym für
eine Meldung des Computers oder eine Nachricht eines anderen Benutzers. Die
Abkürzung ist »msg«.
Messaging
Der Einsatz von Computern und Datenkommunikationseinheiten z.B. für e-Mail,
Voice Mail oder Fax für den Austausch von Nachrichten auf Benutzerebene.
MIME
Abk. für »Multipurpose Internet Mail Extensions«. Ein relativ
neuer Internet-Standard für den Versand und Empfang von e-Mails. Mit MIME
können e-Mails frei gestaltet werden. Beliebige Binär-Dateien können
eingefügt werden, so daß es z.B. möglich wird, in der Mail Grafiken
oder Ton- und Videosequenzen abzulegen, die der Empfänger dann mit einem
Mail-Reader »lesen« kann.
Modem
Abk. für »Modulator-Demodulator«. Hardware, die die digitalen
Daten des Computers in analoge Stromsignale (Tonfrequenzen) umwandelt, damit
diese durch das Telefonnetz zu einem anderen Computer übertragen werden
können.
MP3
MP3 ist ein neues Musik-Komprimierungsverfahren, das es ermöglicht, Musikstücke
in CD-Qualität auf ca. 3 bis 4 MB zu komprimieren. Im Internet finden sich
unzählige MP3-Titel, die mittels einer Abspiel-Software auf dem Computer
angehört werden können. Gegenwärtig wird eine intensive Diskussion
um die »Legalität« dieser Daten geführt.
Multimedia
Gleichzeitige Nutzung unterschiedlicher Medien wie Text, Bild, Ton, Film und
anderer Animationen zur Darstellung von Informationen.
Murphyís Law
Der Ausdruck Murphyís Law (Murphyís Gesetz) bezeichnet einen besonders im anglophonen
Sprachraum gebräuchlichen Lehrsatz von der fundamentalen Tücke des
Objekts: »Wenn irgendetwas schiefgehen kann, dann geht es auch schief.«
Der Ausdruck wurde 1949 von Edward Aloysius Murphy, einem US-Air-Force-Ingenieur
anläßlich eines mißglückten Testversuchs geprägt.
Die »Erste digitale Ableitung« hierzu besagt: »Murphyís Gesetz
wird durch Computer optimiert«.
N
NAT
Abk. für »Network Adress Translation«. Über NAT ist es
möglich, in einem lokalen Netzwerk (LAN) mit inoffiziellen IP-Adressen
(IP-Adressen, die nicht im Internet gültig sind) zu arbeiten und trotzdem
vom LAN aus auf das Internet zuzugreifen. Dazu werden diese inoffiziellen IP-Adressen
von einem entsprechenden Gerät oder einer Software in offizielle IP-Adressen,
die nicht in unbegrenzter Anzahl zur Verfügung stehen, übersetzt.
Zum anderen wird dadurch ein gewisser Schutz (Firewall) für das lokale
Netzwerk gegen Zugriffe von außen aufgebaut.
Netiquette
Kunstwort aus Net(-work) und Etiquette. Der Begriff bezeichnet bestimmte Verhaltensregeln,
an die sich alle Nutzer im Internet, in Mailboxen, Online-Diensten oder Netzwerken
gebunden fühlen sollten. Im Prinzip ist die Netiquette der »Knigge«
der Online-Gemeinde.
Netmeeting
Software aus dem Hause Microsoft, die u.a. Internettelefonie ermöglicht.
Netscape Navigator Web-Browser der Firma Netscape Communications. Inzwischen
in das Communicator-Paket integriert.
Netzknoten
Auch Knoten oder Netzwerkknoten genannt. Allgemein die Bezeichnung für
ein Gerät (einen Router, einen Drucker oder einen Computer) in einem Netzwerk.
Netzwerk
physikalische und logische Verbindung von Computern. Software, Daten und Peripheriegeräte
können dadurch verteilt und für jeden zugänglich gemacht werden.
Newbies
Eine Bezeichnung für Neulinge im Netz, die oft in Chat-Räumen verwendet
wird.
Newsgroup
Öffentlicher Online-Nachrichtenbereich, bei dem sich Surfer bei interessanten
Diskussionen beteiligen können. Benutzer können entweder nur die Beiträge
anderer lesen oder auch selbst Kommentare dazu eingeben. Man kann es sich wie
ein schwarzes Brett vorstellen, an das jeder einen Zettel klebt und alle anderen
können diesen lesen und evtl. darauf reagieren. Insgesamt gibt es ca. 20.000
Newsgroups im Internet.
NNTP
Abk. für »Network News Transfer Protocol«. Speziell in LANs
oder WANs eingesetztes Netzwerkprotokoll zur Übertragung von Nachrichten
in Diskussionsforen.
Normalizer
Bezeichnung von Adobe für das Modul, das alle PDF-Dateinen auf ein gleiches
Level bringt, also "normalisiert".
O
Offline
Es besteht keine Verbindung des Rechners mit anderen Computern.
Offline-Reader
Ein Offline-Reader gestattet den Empfang von Daten (e-Mails, Nachrichten) von
einem Online-Dienst oder Provider, und das anschließende Lesen dieser
Daten, ohne die Verbindung zum Netzwerk bzw. Anbieter halten zu müssen.
Online
Es besteht eine Verbindung über Modem oder ISDN zum Internet, bzw. einem
anderen PC oder Netzwerk.
Online-Banking
Bezeichnung für die Kontenführung per Online-Verbindung bzw. per Internet.
Dafür muß das entsprechende Konto von der jeweiligen Bank explizit
freigegeben werden. Der Kontoinhaber erhält für den Zugriff besondere
Zugangsdaten, meistens in Form einer PIN (Persönliche Identifikations-
Nummer), sowie einer Anzahl von TANs (Transaktionsnummern), die für jeden
einzelnen Vorgang bei der Kontoführung angegeben werden müssen. Aus
Sicherheitsgründen sollten diese Daten nicht auf der Festplatte des Anwenders
gespeichert werden.
Online-Dienste
Kommerzielle Provider, die außer dem Internetzugang noch weitere Serviceleistungen
(Telebanking, Foren oder andere eigene Angebote) bieten, z.B. T-Online, AOL,
CompuServe.
Online-Shopping
Auch Home-Shopping genannt. Mit Online-Shopping wird das Einkaufen von Waren
bestimmter Anbieter über den Computer und das Internet genannt. Dabei füllt
der Käufer einen virtuellen Warenkorb und kann anschließend, wenn
gewünscht, die ausgewählten Waren direkt online durch Angabe seiner
Kreditkartendaten bezahlen. Diese Art der Zahlung hat sich aus nachvollziehbaren
Sicherheitsbedenken der Anwender noch nicht durchgesetzt. Nach wie vor werden
die meisten Bestellungen gegen Nachnahme bzw, per Rechnungsstellung abgewickelt.
P
PDF
»Portable Document Format« ist ein plattformübergreifendes
Dateiformat der Firma Adobe, das die Ansicht von kompletten Buch- oder Zeitschriftenseiten
ermöglicht. Das Originallayout bleibt nach der Konvertierung erhalten.
Die in den Dokumenten verwendeten Schriften werden, wenn sie auf dem Zielrechner
nicht zur Verfügung stehen, beim Öffnen der Seiten simuliert.
PDF wird immer häufiger im Internet verwendet und kann durch die kostenlose
Software AcrobatReader und durch die gängigen Browser mit Hilfe eines Plug-Ins
geöffnet werden.
In PDF-Files ist es möglich, interaktive Elemente einzubinden, digitale
Unterschriften (Signaturen) einzusetzen oder Seiten mittels eines Hilfswerkzeuges
abzustempeln. Umfangreichere PDF-Files können indiziert und mit integrierten
Lesezeichen versehen werden.
PGP
Abk. für »Pretty Good Privacy«. PGP ist ein bekanntes und sehr
leistungsfähiges Verschlüsselungsprogramm, das hauptsächlich
für e-Mails verwendet wird. Eine Entschlüsselung ist der Zielstelle
nur möglich, wenn sie über den privaten Schlüssel verfügt.
Ping
Abk. für »Packet Internet Groper«. Ein Protokoll, das überprüft,
ob ein bestimmter Computer mit dem Internet verbunden ist, indem es ein Paket
an die IP-Adresse des Computers sendet. Wenn der Computer mit dem Internet oder
dem gleichen Netzwerk verbunden ist, reagiert er darauf.
PitStop
Preflight-Programm vom belgischen Softwarehaus Enfocus
Plattform
In Bezug auf das Internet ist die Plattform der verwendete Browser, egal auf
welchem Betriebssystem er läuft.
Bei Computern gelten dagegen das Betriebssystem
(u. a. Windows, MacOS, Linux) sowie die verwendete Prozessorarchitektur als
Plattform.
Plug-In
Aus dem Internet beziehbare Zusatzsoftware, die die Funktionen eines Browsers
um zusätzliche, noch nicht implementierte Features erweitert.
POP
Abk. für »Point of Presence«. Gemeint ist damit der Standort
eines ISP.
POP3
Abk. für »Post Office Protocol 3«. Bezeichnung für ein
im Internet gebräuchliches Übertragungsprotokoll, das die Übermittlung
von e-Mails vom Mail-Server zum Empfänger regelt. Die Übertragung
erfolgt, sobald der Anwender die e-Mail über eine POP3-fähige Software
(z.B. einen Mail-Client) abfragt.
Posten
Englisch »to post«, eine Nachricht anschlagen. Man sagt z.B. der
Anwender hat eine Nachricht (Message), beispielsweise an eine Newsgroup, gepostet.
PPP
Abk. für »Point to Point Protocol«. PPP ist ein serielles Übertragungsprotokoll
für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, das unter anderem den Zugang zum Internet
ermöglicht. PPP erlaubt das Einwählen in das Internet über ein
Modem oder eine ISDN-Karte und ist im Vergleich zum zuvor eingesetzten SLIP
variabler, sicherer und schneller.
PPTP
Abk. für »Point to Point Tunneling Protocol«. Propietäres
Protokoll von Microsoft für die Koppelung lokaler Netzwerke bzw. von Personal
Computern mit einem LAN über ein öffentliches Netzwerk, wie dem Internet.
Protokoll
Festgelegte Normen, die den Datenfluß zwischen den verschiedenen Rechnerplattformen
und Netzwerken regeln und sicherstellen. Der Datenprotokolltyp steht bei einer
URL immer vor dem Doppelslash (z.B. http://).
Protokolltyp
Teil einer Internet-Adresse, der das verwendete Übertragungsprotokoll beschreibt
(z.B. http, ftp, news).
Provider
Provider sind Anbieter von Internet-Dienstleistungen. Im Gegensatz zu den sogenannten
Online-Diensten bieten Provider keine eigenen Angebote. Man unterscheidet hierbei
zwischen Content- und Service-Providern.
Proxy-Server
Server zur Zwischenspeicherung von mehrfach abzurufenden Daten aus dem Internet.
Ein Proxy-Server kann auch als Firewall dienen.
PJTF
Abkürzung von Portable Job Ticket Format, das analog der Acrobat- und PDF-Philosopie
plattformübergreifend (von versch. Rechner-Betriebssystemen) verstanden
wird. Das PJTF ist neben dem PDF einer weitere Standard in Workflow-Management-Systemen
und wird als Kontrollmechanismus eingesetzt.
Postscript
Seitenbeschreibungssprache der Firma Adobe. Postscript gilt weltweit als Standard
für System- und Hardware-unabhängige Ausgabe von Umbruch- und DTP-Systemen
aufbereiteten, gestalteten Seiten (inklusive Texte, Grafiken und Bilder).
Preflight
"Pre" bedeutet vor, im voraus, vorher. Ein Preflight ist also ein Arbeitsschritt,
bei dem eine Datei vor der endgültigen Ausgabe bereits daraufhin geprüft
wird, ob alle Elemente vorhanden sind.
Primer
Der Primer hat die gleiche Funktion wie die "Normalizer" oder "Refiner" anderer
Workflowsystemen. Es geht darum alle PDF-Dateien auf ein gleiches Level zu bringen
und damit möglichst problemlos zu arbeiten.
R
Re:
Re: ist die Abk. für »Reply« (Erwiderung) oder auch für
»Regarding« (in Bezug auf). Sie wird im allgemeinen im Internet
benutzt, um auf e-Mails oder Artikel in Newsgroups zu antworten. Jede e-Mail
oder jeder Artikel hat ein Eingabefeld, in dem beschrieben wird, um was es sich
bei dem Text dreht, das Subject-Feld. Wollen Sie nun auf einen Text antworten,
so fügen Sie vor dem Subject das »Re:« ein, um klarzustellen,
auf welchen Text Sie sich beziehen.
Real Audio / Real Video
Real Audio und Real Video aus dem Hause RealNetworks, dienen zur Übertragung
von Audio- oder Videodateien über das Internet. Sogar Radiosendungen bzw.
Video-Übertragungen von Veranstaltungen können mit einem Browser,
der über das entsprechende Plug-In verfügt, live verfolgt werden.
Das besondere hieran ist, daß die Übertragung bereits startet, wenn
die ersten Daten auf dem Client eintreffen. Dies wird mit Hilfe der sogenannten
Streaming-Technik erreicht.
Der jeweils aktuelle RealPlayer zum Abspielen dieser Daten, kann von der RealNetworks
Web-Site kostenlos heruntergeladen werden.
http://www.real.com
Reply
Antwort auf eine Frage beim chatten oder direkte Beantwortung von e-Mails.
RIP
Abkürzund für "RasterImageProcessor". Der RIP ist ein Computer oder
ein Computerbauteil, der die in einer Seitenbeschreibungssprache definierten
Text, Bild und Grafikelemente in eine für den Drucker oder Belichter (CTP
o. CTF o. CTcP) darstellbare Form bringt. Der RIP erzeugt aus den Vectorinformationen
eine Bitmap-Darstellung auch RasterData.
RIPE
Abk. für »Réseaux IP Européens«. Diese steht
für das TCP/IP-Netzwerk innerhalb Europas, das von der EUnet verwaltet
wird.
Robots / Roboter
Robots / Roboter arbeiten meist für Suchmaschinen.
Es sind Programme, die selbständig im Internet nach Seiten suchen und deren
URLs in den Datenbanken der Suchmaschinen speichern.
Roll-over
Visuelles Feedback, bei dem der Untergrund ausgetauscht oder die Schriftfarbe
geändert wird, wenn sich der Mauszeiger darüber bewegt. Weist ähnlich
wie Unterstreichungen auf Links hin. Roll-over werden vorzugsweise in JavaScript
programmiert.
Router
Router sind, ähnlich wie Gateways, Rechner oder Hardware-Komponenten, die
den Datenverkehr zwischen verschiedenen Netzwerksegmenten regeln. Sie leiten
Daten aus einem Segment allerdings nur in ein anderes Segment weiter, wenn sich
in diesem Teil auch der Empfänger befindet. Dadurch läßt sich
die Belastung im Netzwerk deutlich verringern, da nicht alle Daten in alle Netzwerksegmente
übertragen werden.
Routing
Bezeichnung für das Weiterleiten von Datenpaketen in Netzwerken entlang
einer Route.
Beim passiven Routing wird die gesamte Route eines Pakets in dessen Header vorgegeben,
beim aktiven Routing versuchen die Router selbst den kürzesten Weg zu ermitteln.
S
S/MIME
Erweiterung des MIME-Standards, die es ermöglicht, verschlüsselte
e-Mails zu senden. S/MIME erledigt die Schlüsselverwaltung für den
Benutzer völlig transparent. Es ist Bestandteil der aktuellen Browser von
Netscape und Microsoft und wird höchstwahrscheinlich PGP als Verschlüsselungsverfahren
mittelfristig ersetzen.
Script
Element eine HTML-Seite, das Benutzereingaben (Variablen) an den Server weiterreicht.
Search Engine
siehe Suchmaschinen.
Server
Server stammt vom dem englischen to serve = bedienen. Ein Server ist ein Computer,
der für andere Dienstleistungen erbringt. Diese werden von Clients in Anspruch
genommen. Mögliche Dienste eines Servers sind Datenverwaltung, Rechnen,
Drucken und Kommunikation.
z.B. können auf einem Server Daten mehrere WWW-Seiten gespeichert sein,
die von der Server-Software verwaltet werden. Auf Anfrage von anderen Computern
(Clients) werden die Daten zur Verfügung gestellt.
SGML
Standardized General Markup Language. Standardisierte Markierungssprache für
Dokumentendefinitionen. SGML gilt als die Mutter aller strukturierten Textbeschreibungssprachen
wie HTML oder XML.
Shockwave
Plug-In von Macromedia, das das Abspielen von multimedial gestalteten
Animationen auf einer Web-Seite ermöglicht.
Site
Auf einem Web-Server gespeicherte und zusammengehörige HTML-Dokumente,
die Besuchern unter Verwendung eines Browsers abrufen können. Eine Site
enthält eine Homepage und beliebig viele Folgeseiten.
Site-Management
Die technische Verwaltung und Pflege eines Internet-Angebots.
Smiley
siehe »Emoticon«.
SLIP
Abk. für »Serial Line Internet Protocol«. Ein einfaches Protokoll,
mit dem man Daten z.B. mit dem Internet austauschen kann. Das darauf aufsetzende
Protokoll ist TCP/IP. Mit Hilfe von SLIP wählt man sich bei dem Host seines
Internet-Providers ein. SLIP wurde aber mittlerweile fast vollständig durch
PPP ersetzt.
SMTP
Abk. für »Simple Mail Transfer Protocol«. Es ist das Protokoll,
mit dem e-Mails zwischen den Internet-Servern ausgetauscht werden, und das somit
für die weltweite Verteilung dieser zuständig ist.
Spam-Mail
Abk. für »Send Phenomenal Amounts of Mail«, wird auch oft als
Junk-Mail benannt und steht im Internet für das Versenden unerwünschter
Werbe-e-Mails.
Stopwordliste
Enthält Wörter, die von einer Suchmaschine nicht gesucht werden, da
vermutlich eine unüberschaubare Vielzahl an Einträgen gefunden würde.
Diese sind z.B. »ich«, »sein», »er«, »tun«
etc.
Suchmaschine
Bezeichnung für eine Web-Site, die es ermöglicht, das Internet gezielt
nach gewünschten Informationen zu durchsuchen. Ein vom Benutzer eingegebener
Suchbegriff wird mittels einer indizierten Datenbank des Betreibers ausgewertet.
Das Suchergebnis wird in Form einer Liste von Hyperlinks zu den einzelnen gefundenen
Web-Seiten zurückgegeben.
Für die Suche nach deutschen Seiten empfehlen wir:
www.fireball.de
www.web.de
Für internationale Seiten:
www.altavista.com
www.exite.com
Signature
Engl. Unterschrift. Bezeichnet eine kurze ASCII-Grafik mit entsprechendem Text
am Ende von e-Mails und dient der Identifizierung des Absenders. Da diese aber
weder fälschungssicher, noch im weitesten Sinne sinnvoll sind aber Übertragungsbandbreite
verbrauchen, sind sie nicht überall gern gesehen.
SSL
Abk. für »Secure Socket Layer«. Protokoll für gesicherte
Übertragungen im Internet. Das SSL-Protokoll schafft unter drei Gesichtspunkten
sichere Verbindungen:
1. Die Verbindung ist im besten Sinne privat, weil ihr Inhalt nur verschlüsselt
über das Netz geht.
2. Die Identität des Servers steht fest.
3. Wirkungungsvolle Algorithmen prüfen, ob die
Daten vollständig und unverändert ihren jeweiligen Empfänger
erreichen.
Das SSL-Protokoll wird dadurch initiiert, daß dem bekannten http ein s
angehängt wird: https://www.ssl.de.
Während einer sicheren Verbindung kommunizieren die beteiligten Rechner
ausschließlich über den Mechanismus, der von SSL bereit gestellt
wird. Steht die sichere Verbindung nicht zur Verfügung, schaltet sich das
SSL-Protokoll gleichsam aus.
Standleitung
Ständig aktive Telefon- oder sonstige Telekommunikationsleitung. Hohe Verfügbarkeit
und schnelle Übertragungsgeschwindigkeit zeichnen Standleitungen aus, da
kein Verbindungsaufbau notwendig ist. Da sie mit hohen Gebühren verbunden
sind, lohnen sie sich nur für Firmen mit entsprechend hohem Verbindugsaufkommen.
Gegenteil zur Wählleitung.
Startseite
Die Seite, die ein Internet-Browser bei seinem Start als erste anzeigt, nennt
man Startseite. Die Voreinstellung läßt sich durch den Benutzer jederzeit
ändern.
Subject
Steht im Sprachgebrauch des Internets für die Betreff-Zeile bei e-Mails.
Hierbei wird im Header einer e-Mail neben dem Adressaten auch eine kurze Information
angegeben, worum es bei dieser e-Mail geht. Diese Kopfzeileninformationen können
von Mail-Clients auch in einer Vorschau dargestellt, also auch ohne den Inhalt
der gesamten Mail angezeigt werden.
T
T-Online
Online-Dienst der Deutschen Telekom. Er wurde aus Btx weiterentwickelt und ist
flächendeckend in Deutschland über Modem oder ISDN erreichbar. Neben
eigenen Angeboten ermöglicht T-Online auch den Zugang zum Internet.
TCP
Abk. für »Transmission Control Protocol«. TCP ist wesentlicher
Bestandteil von TCP/IP. Dieses Protokoll ist verbindungsorientiert und verlangt
eine Empfangsbestätigung für jedes abgeschickte Datenpaket.
TCP/IP
»Transmission Control Protocol/Internet Protocol«; Netzwerkprotokoll,
das die Basis des Internets stellt. TCP kümmert sich hierbei um die Zustellung
der Datenpakete beim Empfänger. IP sorgt für den Transport. Zu TCP/IP
gehört auch das TCP sehr ähnliche UDP (»User Datagram Protocol«),
das allerdings keine Bestätigung der Pakete verlangt.
Auf TCP/IP setzen die meisten höheren Internet-Dienste, wie FTP, Telnet
und SNMP auf.
Telnet
Dieser Connectivity-Befehl startet eine Terminalemulation mit einem Remote-Host,
der einen Telnet-Server-Dienst ausführt. Telnet benutzt hierzu TCP/IP.
THX
beliebte Abkürzung im Netz,
THX = Thanks: Danke schön.
Tilde
Die Tilde »~« ist ein Sonderzeichen, das verwendet wird, um bei
einer URL zwischen den Homepages mehrerer verschiedener Anwender zu unterscheiden.
Beispiel: http://www.domainname.de/~heinz
Top Level Domain
Die Top Level Domain ist das durch einen Punkt getrennte letzte Endstück
einer Internet-Adresse (siehe auch Ländercodes). Einige Beispiele:
.com - Kürzel, das weltweit von kommerziellen Anbietern benutzt wird. Ebenso
wird das Kürzel für alle Projekte benutzt, die sich zu keiner anderen
Top-Level-Domain zuordnen lassen. .com ist die häufigste Endung im Internet.
.edu ? Abgeleitet vom englischen »Education«. Es wird in Amerika
von Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen (manchmal auch von
internationalen Einrichtungen) verwandt.
.gov ? Meistens Kürzel von amerikanischen Regierungsbehörden.
.mil ? Kürzel amerikanischer Militäreinrichtungen.
.net ? Internationales Kürzel von Providern und Netzanbietern.
.org ? Kürzel nichtkommerzieller Organisationen.
Aufgrund der explosionsartig steigenden Anzahl von Adressen und der dadurch
nicht mehr gegebenen Verfügbarkeit von Wunschnamen, werden heute vorwiegend
die Ländercodes für neue Domain-Namen verwendet.
U
Upload
Das Übertragen von Dateien vom eigenen Rechner auf einen Computer.
URL
»Uniform Resource Locator« ist der Name bzw. die Adresse einer Web-Seite.
Die URL besteht aus vier
Teilen: Protokolltyp (z.B. HTTP), Servername (Firmenname), Verzeichnispfad (/html/info/)
und Dateiname (index.htm).
Mit URL kann auch ein Link gemeint sein. Ein Bild oder Text auf einer Web-Seite,
der einen per Mausklick an eine andere Web-Seite weiterleitet.
Usenet
Weltweites Nachrichtennetz im Internet. (siehe auch Newsgroups)
User
heißen auf gut deutsch Benutzer oder Anwender.
UUDecode
Standard zur Dekodierung von mit UUEncode codierten e-Mails. Auch der Name des
dazu verwendeten Programms.
UUEncode
Standard zur Codierung von e-Mails. Auch der name des dazu verwendeten Programms.
V
Viren
Viren sind Programme, die an einem PC zu erheblichen Schäden bis hin zu
Datenverlusten führen können. Viren können z.B. auch über
das Internet durch »verseuchte« Dateianhänge verteilt werden.
Um einem
evtl. Schaden vorzubeugen kann man ein Virenschutzprogramm auf seinem Computer
installieren, das eingehende Dateien einer Prüfung unterzieht, bevor diese
gespeichert werden.
Virtual Reality
Engl. für Virtuelle Realität. Ein moderner Begriff, der die dreidimensionale
Simulation von realen Objekten und Landschaften durch den Computern bezeichnet.
Im Computer erzeugte, künstliche Welten werden häufig unter dem Begriff
Cyberspace zusammengefaßt. Die Entwicklung von Virtual Reality steht erst
am Anfang seiner Möglichkeiten.
Voice over IP
Abk. VoIP; Auf dem Internet Protocol basierende Technik, die es ermöglicht
über das Internet zu telefonieren. Der Vorteil besteht darin, daß
es hierbei
keine Ferngespräche gibt, da für den Benutzer nur die mit dem Zugang
zum Internet anfallenden Kosten (meist Ortsgespräch) anfallen.
VPN
Abk. für »Virtual Private Network«. Bei einem virtuellen privaten
Netzwerk werden lokale Netz-
werke über ein öffentliches Netzwerk wie dem Internet miteinander
gekoppelt. Über geeignete Protokolle wird ein sogenannter Tunnel geschaffen,
in dem die Daten verschlüsselt zwischen den be-
teiligten lokalen Netzwerken übertragen werden können.
VRML
»Virtual Reality Modelling Language«, eine Weiterentwicklung von
HTML. Durch VRML können Daten auch dreidimensional am Bildschirm dargestellt
werden, wenn der Browser über ein entsprechendes Plug-In verfügt.
W
W3
Andere bezeichnung für das WWW.
W3C
Das »WorldWideWeb Consortium« ist ein Zusammenschluß internationaler
Unternehmen, zum Zwecke der Entwicklung bzw. Weiterentwicklung offener Standards
für das Internet. Die Hauptzielsetzung ist eine Richtungsvorgabe, um eine
Zersplitterung zu verhindern.
Wählleitung
Durch Wählen der Nummer der Gegenstelle wird eine zeitbegrenzte Verbindung
aufgebaut. Gegenteil zur Standleitung.
WAN
»Wide Area Network«; mehrere miteinander verbundene LANs, die über
verschiedene Städte und Länder verteilt sein können.
Web-Seite
Eine mittels HTML gestaltete einzelne Seite im WWW.
Web-Site
Gesamtheit aller Web-Seiten eines Anbieters im WWW, die unter einer bestimmten
Internet-Adresse zu finden sind. Diese Web-Seiten müssen dabei nicht unbedingt
auf einem einzelnen Computer gespeichert sein.
WHOIS
Eine Art Telefonbuch im Internet. Es enthält e-Mail-Adressen, Postadressen
und Telefonnummern von Internet-Teilnehmern. Außerdem lassen sich über
WHOIS Informationen zu den Betreibern von Domainen im Internet herausfinden.
Wildcard (*)
Eine Wildcard (*) wird bei Suchmaschinen eingesetzt und steht für eine
beliebige Anzahl von Zeichen. Nach Eingabe von »Auto*« wird nach
Autoindustrie, Automobil, Automatisierung, Autoverkäufer und weitere Wörter
mit AutoÖ gesucht.
Workflow
Arbeitsablauf, der durch vorgegebene Konditionen des System gesteuert wird.
Workflow-Management
Steuerung des Arbeistablaufes in Netzwerken und deren angeschlossenenen Rechner
und andere Funktionsgeräte (z.B. Plotter, Belichter etc) Unter Workflow
versteht man im weiteren Sinne alle Arbeiten, die notwendig sind, um einen grafischen
<produktionsbetrieb mit seinen computer- und netzbasierenden Produktionseinheiten
in Gang zu halten, zu managen und zu kontrollieren.
WWW
Das »WorldWideWeb« ist ein Anfang der neunziger Jahre eingeführtes
System zur multimedialen Informationsdarstellung im Internet. Durch den hohen
Bedienungskomfort erfuhr das WWW innerhalb kürzester Zeit eine große
Verbreitung. Da die Mehrheit der heutigen Internetbenutzer erst nach Einführung
des WWW erste Erfahrungen sammelte, ist es vielfach ein Synonym für das
Internet.
X
XML
»Extensible Markup Language«. Vom W3C entwickelte Spezifikation
für die Definition von Sprachen zur Formatierung von Dokumenten. XML stellt
eine abgespeckte Variante von SGML dar, welches sich wegen seiner Komplexität
im WWW nie durchsetzen konnte.
Die Erweiterung besteht darin, daß man sich eine eigene Sprache für
die Erstellung der Inhalte definieren kann. Ein weiterer Vorteil ist die strikte
Trennung zwischen Struktur und Layout. XML wird derzeit von den gängigen
Browsern noch nicht voll unterstützt.
Y
Yahoo!
Yahoo! (http://www.yahoo.com) ist der wohl nach
wie vor weltweit am meisten benutze Suchdienst im Internet.
Z
Zertifikat
Ein Zertifikat verbindet einen kryptographischen Schlüssel - eine digitale
Unterschrift - mit einer Person oder Organisation zum Zwecke der Echtheitsbestätigung.
Digitale Zertifikate werden inzwischen von verschiedenen Anbietern zur Verfügung
gestellt. Als Beispiel für einen solchen Anbieter sei hier die amerikanische
Firma VeriSign (http://www.verisign.com) genannt.
Zugriffsrechte
Die Zugriffsrechte in einem Netzwerk definieren, welcher Benutzer auf welche
Daten in welcher Weise zugreifen darf. Netzwerkbetriebssystem regeln die Zugriffsrechte.
Vollen Zugriff auf alle Datenbestände hat in der Regel nur der Systemadministrator.
wir permanent erweitert...l